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May 31 2011
May 04 2011
2. Tiroler IT Day am 5. Mai 2011
Im Rahmen des 2. Tiroler IT-Day am 05. Mai 2011 von 09:30 – 18:00 Uhr im Congress Innsbruck informieren Sie international erfolgreiche IT-Spezialisten über neueste Trends im digitalen Zeitalter. In einer spannenden Gegenüberstellung präsentieren Harald Leitenmüller von Microsoft Österreich und Thomas Grüderich von Google ihre Strategien zum Thema Cloud Computing.
Ziel des 2. Tiroler IT-Day ist die Vernetzung zwischen IT-Unternehmen, Anwendern, Experten und Meinungsbildern aus Politik, Wirtschaft und Bildung. Nutzen Sie die Chance, sich mit Experten aus der Branche auszutauschen und profitieren Sie durch einen Know-how-Transfer für Ihr Unternehmen.
Weitere Infos:
- http://www.facebook.com/tiroleritday
- http://twitter.com/tiroler_it_day
- Offizieller Twitter-HashTag: #itday11
Vorratsdatenspeicherung – Sicherheit für den gläsernen Bürger?
Am 18. April 2011 habe ich im Austria Trend Hotel Innsbruck mit Nationalrätin Karin Hakl und Barbara Thaler, Fachgruppenobfrau Internethandel, eine lebhafte Diskussion rund um das Thema Vorratsdatenspeicherung moderiert.
Inzwischen hat der österreichische Nationalrat die sogenannte Vorratsdatenspeicherung – die Speicherung von Kommunikationsdaten aller Nutzer zur Bekämpfung schwerer Verbrechen – beschlossen. Diese soll dafür sorgen, dass die Behörden auf Anfrage die Verbindungsdaten von Telefonie- und Internetprovidern erhalten und auf etwaige Kommunikationsmuster beispielsweise von Terrororganisationen analysieren können. Die Verbindungsdaten – wer wann wo mit wem telefonierte oder Emails gesendet hat und welche IP-Adresse verwendet wurde – werden von den Providern für sechs Monate gespeichert und für Behördenanfragen bereitgestellt. Kritiker betonen, dass durch die Vorratsdatenspeicherung die Kommunikationsprofile aller Menschen erfasst werden, unabhängig ob sie “verdächtig” sind oder nicht.
February 07 2011
Unsere Universitäten in Kooperation mit Wirtschaft und Politik – sind sie fit für die Zukunft?
Im Festsaal der Wirtschaftskammer Tirol wurde in der Kooperationsveranstaltung von Alumniverein der Leopold-Franzens-Universität und der Fachgruppe Unternehmensberatung-Buchhaltung-IT über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Universität und kleinteiliger Tiroler Wirtschaft diskutiert. Fachgruppenobmann UBIT Tirol Christoph Holz moderierte diese interessante Diskussionsrunde mit Frau Bundesminister Beatrix Karl, IV-Präsident Reinhard Schretter, WK-Vizepräsidentin Brigitte Stampfer, Rektor Karlheinz Töchterle und Michael Flach vom Holzbaulehrstuhl.
June 06 2010
Rückschau Open Source Day
Wie angekündigt fand vergangenen Freitag nachmittag (28.5.2010) in der Wirtschaftskammer Tirol der 1. Open Source Day mit ca 100 Teilnehmern statt.
Florian Schießl begann mit seinem Vortag über das LiMux Projekt. Die Münchner Stadtverwaltung ist seit 2003 dabei, ihre ca. 15000 Arbeitsplätze auf Open Source-Software wie OpenOffice und Linux umzurüsten. Ausschlaggebend für diesen Schritt waren nicht in erster Linie Kostenfaktoren, sondern das Bemühen um eine nachhaltige IT-Strategie, Unabhängigkeit von einzelnen Firmen und eine Stärkung der Region in und um München im IT-Bereich. Und das dürfte laut Schießl recht gut gelungen sein.
Anschließend hat Wolfgang Wasserburger OpenStreetMap vorgestellt. Oberflächlich ist das Projekt eine freie Alternative zu Google Maps. Dahinter steckt jedoch mehr. Ähnlich dem Prinzip von Wikipedia kann OpenStreetMap von jedem registrierten Benutzer aktualisiert und erweitert werden. Ausgehend von lizenzfreien Satellitenkarten oder GPS-Tracks entsteht so eine Weltkarte, deren Daten unter einer Creative-Commons-Lizenz frei verfügbar sind. Es steht also nicht nur eine bestimmte fertige Karte zu Verfügung, mit den entsprechenden Schnittstellen und Werkzeugen kann man auf die dahinterliegenden Daten selbst zugreifen und damit Spezialkarten z.B. für Fahrradfahrer oder Blinde erstellen.
Dass bei solch offenen Systemen nicht immer alles rund läuft, zeigte die anschließende Verlesung eines Statements im Namen der OpenStreetMap-Mapping-Community. Hr. Wasserburger wurden Fehler bei großen Datenimporten und im Anschluß daran mangelnde Kommunikation mit der Community vorgeworfen. Gleichzeitig gab es das Angebot der Community, diese Mißverständnisse am Open Source Day zu klären. In der anschließenden Diskussion konnten diese aus dem Weg geräumt werden.
Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte des Projekts OpenStreetMap natürlich. Bei der Erdbebenkatastrophe auf Haiti konnten Hilfsorganisation so auf aktuelle Daten zurückgreifen, die es sonst in dieser Form nicht gab. In Gegenden, in denen kommerzielle Anbieter von Kartenmaterial keinen Nutzen einer genaueren Erfassung sehen, liefert OpenStreetMap erstmals überhaupt genaue Karten (vgl. das Projekt zur Kartographierung der Hauptstadt Burkina Fasos Ouagadougou).
Abschließend berichtete Ralph Müller über die Eclipse Foundation und Open Innovation. Open Innovation kann man als Gegenkonzept zum klassischen Researchansatz und Patenten sehen. IBM ging mit der Veröffentlichung der Java-Entwicklungsumgebung Eclipse diesen Weg. Welche Motivation steckt dahinter, diese Software, die zuvor einige tausend Dollar pro Lizenz kostete, inklusive Source-Code frei zur Verfügung zu stellen? Natürlich sieht es so aus, als gäbe man zunächst ein wichtiges Asset aus der Hand. Allerdings nutzte man die dann freie Software als Motor für darauf aufbauende Business-Modelle. Zudem sichert die entsprechende Open-Source-Lizenz geistiges Eigentum (Intellectual Property / IP). Die Eclipse Foundation kümmert sich heute um die Koordination der Projekte und gewährleistet, dass der Code frei von Patenten Dritter ist.
Insgesamt zeigten die Vorträge an diesem Nachmittag recht gut, dass Open Source dem Gratis-Klischee entwachsen ist und ein Innovationsmotor für die Wirtschaft ist. Viele Unternehmen, auch außerhalb der IT-Branche, kommen heute ohne Open Source gar nicht mehr aus, ganz im Gegenteil: Besonders für kleinere Unternehmen ermöglicht Open Source erst, überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben.
May 27 2010
1. OpenSource Day in Innsbruck
Morgen am 28. Mai findet in Innsbruck in der Wirtschaftskammer der 1. OpenSource Day statt.
Es gibt Vorträge über das LiMux Projekt der Stadt München, zu Organisation und Technik von Eclipse und OpenStreetMap. Es gibt schon viele Anmeldungen und ich freue mich auf eine spannende Veranstaltung! Kurzentschlossene können sich gerne noch bei Inge Pfanzelt via E-Mail anmelden.
Als Einstimmung noch ein Video, das die Aktualisierungen auf OpenStreetMap nach dem Erdbeben auf Haiti visualisiert.
OpenStreetMap – Project Haiti from ItoWorld on Vimeo.
February 25 2010
UnternehmerInnen vor den Vorhang: Multi-Gründerin Barbara Thaler

Persönlich überzeugte sich Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf vom Erfolg der jungen Tiroler IT-Unternehmerin Mag.Mag. Barbara Thaler. Schon während ihrem Studium der angewandten Informatik am MCI gründete Barbara eine Werbeagentur und später einen Online-Shop für biologische Babykleidung. Eine echte Marktlücke. Seit 5 Monaten ist ihr neuestes Projekt Online: Österreichs am schnellsten wachsende Tourismusplattform, in der bereits über 100.000 Beherbergungsbetriebe aus ganz Österreich gelistet sind. http://urlauburlaub.at
Als Funktionär der Wirtschaftskammer ist es mir wichtig, unserer Wirtschaftslandesrätin die Leistungsfähigkeit und das Potential unserer Tiroler IT-Wirtschaft zu demonstrieren. Schießlich entwickeln wir uns zu einem wichtigen Standbein unseres Wirtschaftsraumes. Da braucht es von der Politik her die richtigen Rahmenbedingungen – allen voran ein glaubwürdiges Technologie-Image für Tirol. Noch profitieren wir zu wenig von der Beliebtheit der Marke Tirol – im Gegenteil, manche Kunden sind überrascht, dass wir mehr können als Schifahren. Da ist noch viel zu tun.
February 14 2010
Chrome OS – Das neue Betriebssysem von Google

Googles neues Betriebssystem Chrome OS war das Thema des Vortrags von Markus Kofler in Kufstein. Bei einem normalen PC braucht es 45 Sec. bis mehrere Minuten bis man das Betriebssystem geladen und den Browser gestartet hat, um ins Internet zu gehen. Wie wäre es, wenn man innerhalb von Sekunden im Internet ist?
Ein Home-User verbringt heute seine PC-Nutzungszeit bis zu 90% im Browser. Oft braucht man gar nichts mehr anderes. Chrome OS besteht quasi nur aus dem Browser. Die benötigten Applikationen zB. Google Mail oder Google Docs (Word-Clone) werden im Browser ausgeführt. Die Daten liegen im Internet – in der Cloud. Von den Emails sind wir das ja in Wirklichkeit schon gewohnt.

Das Betriebssystem ist der Browser. Er besteht aus einem kleinen Linux Kern und verzichtet einfach auf die zeitintensiven Bootvorgänge. Das kostenfreie System ist Open Source und soll in der 2. Hälfte 2010 herauskommen. Es werden keine nervigen Softwareupdates benötigt – die Anwendungen werden einfach angesurft.
Kann sich so etwas durchsetzen. In jedem Fall ist das System ein Renner für Zweit-PC’s und Netbooks und als Zweitbetriebssystem für den Schnelleinstieg. Weil alles im Netz ist, braucht man eigentlich keinen PC mehr. Man öffnet seinen Desktop einfach auf jedem beliebigen Rechner z.B. auf der Uni, bei den Eltern oder in der Schule. Für Kids jedenfalls das Ding – und die werden dann auch groß damit.
In jedem Fall ist Chrome OS ein revolutionäres Konzept mit Potential. Natürlich sind wir “alten Hasen” ein wenig skeptisch: Ein Betriebssystem, wo wir nichts installieren dürfen, kann doch nichts Gescheites sein – oder doch?
Der Browser mit dem alles begann: http://www.google.com/chrome
Das Chrome OS Projekt: http://www.chromium.org/
Und so ist das Chrome Logo angeblich entstanden: http://blogs.bu.edu/newmedia/2009/07/06/how-google-made-the-chrome-logo/
February 08 2010
Die Karlheinz Toni Story
Begeistert hat der Keynote-Speaker Karlheinz Toni, Co-Gründer von Miomi Ltd am IT-Day. Der gebürtige Innsbrucker erzählte recht eindrucksvoll und mit viel Humor in seinem Vortrag „Tirols Antwort auf youtube – Wie kann man als Tiroler Unternehmer das Internet erobern“, wie er mit viel Kapital in sehr kurzer Zeit ein aufsehenerregendes Web 2.0-Projekt realisiert hat, um es im Anschluss lukrativ weiter zu verkaufen.
Wie man als Tiroler das Internet erobert ( Teil 1 /4 )
Wie man als Tiroler das Internet erobert ( Teil 2 /4 )
Wie man als Tiroler das Internet erobert ( Teil 3 /4 )
Wie man als Tiroler das Internet erobert ( Teil 4 /4 )
December 04 2009
Rechtsfragen Open Source mit Dr. Alexander Skribe

Gastgeber Christoph Holz mit Dr. Skribe und Organisator Manfred Kreuz
Das schöne an Open Source ist ja, dass man sich über Rechtsfragen keine Gedanken machen muss. Oder doch? Um hier einen Einstieg zu finden, haben wir den Spezialisten Dr. Alexander Skribe aus Wien einfliegen lassen. In einem sehr dynamischen Vortrag hat er uns nahe gebracht, wie Juristen dieses Thema sehen und was auf Programmierer dabei so alles zukommen kann. Dr. Skribe hat in Graz Jus studiert und sich früh auf IT-Recht spezialisiert. Er beschäftigt sich seit 2003 mit Open Source. Derzeit arbeitet er als Anwalt in Wien.
Der Vortrag begann mit einem kurzem Abriss über die Geschichte von Open Source. 1984 hatte Richard Stallman die Free Software Foundation mit dem Ziel geründet, ein System von frei zugänglicher Software zu schaffen – auf der Basis von Geben und Nehmen: GNU, die General Public Licence.
Mit den Instrumenten des Copyrights sollte “Copyleft” also die freie Verfügbarkeit sichergestellt werden. Weil in staatlichen Rechtssysteme das Verschenken von Rechten nicht vorgesehen ist, ergeben sich daraus einige komplexe rechtliche Fragestellungen. Alleine die unterschiedliche Interpretation des Begriffes “Lizenz” bzw. “Licence” im europäischen und anglikanischen Raum brachte in der Veranstaltung schon eine angeregte Diskussion.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Ausführungen zu den Rechtsfragen, die sich aus der kooperativen Softwareentwicklung mit gemeinsamen Rechten und den Haftungsfragen beim Verschenken von Software ergeben. Für mich persönlich war es spannend, zu hören wie Juristen das Thema Open Source sehen und worauf man aufpassen muss.

Rechtsfragen Open Source mit Dr. Alexander Skribe

Gastgeber Christoph Holz mit Dr. Skribe und Organisator Manfred Kreuz
Das schöne an Open Source ist ja, dass man sich über Rechtsfragen keine Gedanken machen muss. Oder doch? Um hier einen Einstieg zu finden, haben wir den Spezialisten Dr. Alexander Skribe aus Wien einfliegen lassen. In einem sehr dynamischen Vortrag hat er uns nahe gebracht, wie Juristen dieses Thema sehen und was auf Programmierer dabei so alles zukommen kann. Dr. Skribe hat in Graz Jus studiert und sich früh auf IT-Recht spezialisiert. Er beschäftigt sich seit 2003 mit Open Source. Derzeit arbeitet er als Anwalt in Wien.
Der Vortrag begann mit einem kurzem Abriss über die Geschichte von Open Source. 1984 hatte Richard Stallman die Free Software Foundation mit dem Ziel geründet, ein System von frei zugänglicher Software zu schaffen – auf der Basis von Geben und Nehmen: GNU, die General Public Licence.
Mit den Instrumenten des Copyrights sollte “Copyleft” also die freie Verfügbarkeit sichergestellt werden. Weil in staatlichen Rechtssysteme das Verschenken von Rechten nicht vorgesehen ist, ergeben sich daraus einige komplexe rechtliche Fragestellungen. Alleine die unterschiedliche Interpretation des Begriffes “Lizenz” bzw. “Licence” im europäischen und anglikanischen Raum brachte in der Veranstaltung schon eine angeregte Diskussion.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Ausführungen zu den Rechtsfragen, die sich aus der kooperativen Softwareentwicklung mit gemeinsamen Rechten und den Haftungsfragen beim Verschenken von Software ergeben. Für mich persönlich war es spannend, zu hören wie Juristen das Thema Open Source sehen und worauf man aufpassen muss.

October 28 2009
TransIT wird transidee
Heute habe ich aus der Zeitung erfahren, dass das Transferzentrum der Universität Innbruck bisher TransIT (IT für Informationstechnologie oder Innovative Technologie) in transidee umbenannt wird. Man sei – so in der Tiroler Tageszeitung zu lesen – nicht mehr nur für Informationstechnologie zuständig. Da drängt sich einem die Frage auf, was eigentlich bisher mit dem Millionenbudget des TransIT für die Informationstechnologie erreicht worden ist und wie die verbliebenen dedizierten Mittel eingesetzt werden?
transidee: www.transidee.at
Uni IBK: www.uibk.ac.at
Online-Bericht:
http://www.uibk.ac.at/ipoint/news/uni_und_wirtschaft/722862.html
http://www.uibk.ac.at/forschung/magazin/3/seite_28.pdf
Bericht aus der Tiroler Tageszeitung

June 29 2009
ORF Tirol interviewed IT-Lehrlinge
Da im Tiroler Landtag gerade der Fachkräftemangel diskutiert wurde, paßte es für den ORF recht gut eine Reportage über Nachwuchsfachkräfte im IT-Bereich zu drehen, die dann am 30.7.2009 in Tirol Heute ausgestrahlt wurde. Für den 3-minütigen Beitrag waren Lydia Gallo-Gau vom ORF Tirol mit Kameramann einen halben Vormittag bei uns im Büro zu Gast.

Lydia Gallo-Gau interviewte zuerst Julia Haberfellner, die bei uns im 3. Lehrjahr eine Ausbildung zur Informatikerin macht.
Julia ist das erste Mächchen in Tirol, das eine solche Programmierausbildung absolviert. “Ich habe mich schon immer für Technik interessiert. Deswegen habe ich zuerst die HTL begonnen. Dort haben wir auch Programmieren gelernt. Das hat mich sehr interessiert. Aber für mich war es einfach zu wenig. Deswegen habe ich mich entschieden die Schule abzubrechen und einen Lehrberuf in dem Fachbereich zu wählen.”
Die türkischstämmige Eylem Aksoy lernt bei uns Bürokauffrau und mehr. Schon im ersten Lehrjahr liebt sie die Vielseitigkeit ihres Jobs. “Marketing macht total viel Spass, wenn man sieht, da hat man Erfolg. Das ist total super”
Der Jüngste im Bunde ist mit 15 Jahren Philip Dornauer. “Ich hab immer schon programmieren können. Dann hab ich beim Vorstellungsgespäch einfach meine eigene Website vorgestellt”. Überzeugt hat mich beim Vorstellungsgespräch, dass Philip eine Antwort auf die Frage hatte, wie sich tausende Informatik-Absolventen in China auf unsere Wirtschaft auswirken werden.
Aus Peru kommt Juan Pablo Stumpf. Er ist erst seit gut 3 Jahren in Österreich. Die Sprachbarriere hätte ein Hindernis bei seiner Lehrstellensuche sein können. War sie aber nicht. “In Peru hab ich angefangen. Mich hat interessiert mit Computern zu arbeiten. ”
Für mich bringt Lehrlingsausbildung ganz klare Vorteile. Die Jugendlichen wachsen mit der Technolgie auf. Die Leben im Internet! Da kann ich viel von ihnen lernen.
June 23 2009
Zu Besuch im Softwarepark Hagenberg
Im Rahmen der Initiative “Digital Network Austria” trafen sich IT-Experten aus Oberösterreich, Wien und dem Burgenland. Auf Einladung von Ute Putz und Gabi Waldhart waren aus Tirol Alfred Gunsch, Günther Specht und ich mit nach Hagenberg gefahren. Für mich war es die erste Gelegenheit, Hagenberg zu besuchen.

In den letzten 20 Jahren ist auf 200.000 m2 ein großer IT-Komplex entstanden
Der Softwarepark war beeindruckend und deprimierend zugleich. Deprimierend, weil uns hier vorgezeigt wurde, wie weit das ICT in Tirol schon sein hätte können.
Digital Network Austria ist eine Initiative von
- ICT Burgenland www.ict-burgenland.eu
- VITE www.vite.at
- ITBeurope itbeurope.ceconsult.biz
- Softwarepark Hagenberg www.softwarepark.at
- Cluster IT Tirol www.zukunftsstiftung.at/IT
Ziel der gemeinsamen Initiative ist die verstärkte überregionale Vernetzung der österreichischen IT-Branche und Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit des IT-Standortes Österreich.
Erfrischend wie immer war es, Prof. Bruno Buchberger den Initiator des Softwareparks www.softwarepark.at zu treffen. Bruno Buchberger zeichnet auch für die Konzeption des Tiroler ICT verantwortlich und verfaßte zuletzt das Konzept für den Ausbau der Tiroler IT-Wirtschaft.
In seinem Vortrag stellte Bernhard Schmid den Wiener IT-Cluster(VITE) vor. Im persönlichen Gespräch bestätigte mir Herr Schmid, dass sich der Wiener Cluster eng an den Bedürfnissen seiner Mitglieds-Firmen orientiert und eigene Vertriebsmitarbieter für den Cluster beschäftigt.
Infos auf der Website des Softwareparks mit allen Vorträgen
Der Softwarepark selbst ist vor 20 Jahren faktisch auf der grünen Wiese entstanden. Aus der Luft erinnert mich Hagenberg an Kundl, wo die Gebäude von Sandoz einen Großteil der bebauten Fläche ausmachen. Aller fehlenden Standortvorteile zum Trotz sind im Softwarepark über 1000 Mitarbeiter und fast 1500 Stundenten tätig.
Die auf der Anreise noch nicht vollständig munteren Teilnehmer aus Tirol
Mag. Ute Putz stellt den Tiroler IT-Cluster vor
Günter Krumpak kritisiert in seiner Keynote den Wildwuchs unter den IT-Institutionen in Österreich
Die Teilnehmer aus den anderen Bundesländern
May 28 2009
1. Tiroler IT-Day

Unser erster IT-Day mit 300 Teilnehmern war ein voller Erfolg. Das Organisationskommitee mit Barbara Thaler und Robin Hengl von der UBIT und Ute Putz und Gabi Waldhart von der Zukunftsstiftung haben Tolles geleistet. Der Keynote Speaker Karlheinz Toni konnte mit seinem Erfahrungsbericht über das Ausgeben von 100 Mio. Dollar Risikokapital überzeugen.

Interessierte aus der Informationstechnologie-Branche konnten sich heuer das erste Mal über den IT-Day in Tirol freuen, den die Fachgruppe für Unternehmensberatung und IT (UBIT) gemeinsam mit der Tiroler Zukunftsstiftung veranstaltete. In einem abwechlungsreichen Programm berichteten international erfolgreiche IT-Spezialisten im Congress Innsbruck über neueste Entwicklungen und Trends aus der Branche. So wurde unter anderem erläutert, welche Neuigkeiten Microsoft Windows 7 mit sich bringt.
Begeistert hat der Keynote-Speaker Karlheinz Toni, Co-Gründer von Miomi Ltd.. Der gebürtige Innsbrucker erzählte recht eindrucksvoll und mit viel Humor in seinem Vortrag „Tirols Antwort auf youtube – Wie kann man als Tiroler Unternehmer das Internet erobern“, wie er mit viel Kapital in sehr kurzer Zeit ein aufsehenerregendes Web 2.0-Projekt realisiert hat, um es im Anschluss lukrativ weiter zu verkaufen.
Verschiedenste Workshops wie „Tools & Tricks für IT-Profis“, „Open Source und Wissensmanagement“ u. v. m. boten den Besuchern die Möglichkeit, sich Wissen aus unterschiedlichen Bereichen anzueignen bzw. einen Blick hinter die Kulissen von erfolgreichen IT-Unternehmen zu werfen.

Die 30 Stände von Tiroler IT-Firmen und Partnern waren gut besucht
Seit einigen Jahren hatte ich die Idee zu einem großen IT-Event in Tirol mit mir herumgetragen. Was uns bis dahin fehlte war eine Möglichkeit, zum Know-How Austausch auf hohem Niveau in Kombination mit der Möglichkeit zum Networking. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich unsere Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Kammerpräsident Jürgen Bodenseer für die Begrüßungsworte gewinnen konnte. Als Moderator des Events bemühte ich mich, den Tag locker und unterhaltsam zu gestalten.

April 23 2009
Girls Day 2009
Auch dieses Jahr nutzten wieder drei junge Frauen die Möglichkeit, bei uns in die IT-Welt einzutauchen.
Christina, Janine und Magdalena, drei Mädchen vom Bundesreal-Gymnasium in Innsbruck gehören zu jenen Mädchen, welche sich für einen noch größtenteils „frauen-untypischen“ Beruf interessieren. Am Girls Day nutzten sie deshalb die Gelegenheit, sich ihre mögliche Berufswahl in meiner Firma ein wenig genauer anzuschauen. Unsere Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf schaute auf einen Sprung vorbei, um mit den technikinteressierten Jugendlichen über ihre Zukunftspläne zu plaudern.
Gemeinsam mit Elisabeth Marte, Art Director bei holzweg, haben sie den Ablauf eines typischen Projektes in dieser Branche von Anfang bis Ende durchgespielt. Während Elisabeth Marte einen großen Auftraggeber mimte, konnten sich Christina, Janine und Magdalena in der Rolle des Auftragnehmers versuchen. Zusammen wurden die einzelnen Phasen eines typischen Projektes durchgespielt. Es wurde ein Konzept für die neue Homepage erstellt und ein passendes Design entworfen, anschließend konnten die Mädchen sogar selbst eine HTML- und CSS-Umsetzung testen. Schließlich folgte noch das Projektende mit der Übergabe der „fertigen“ Website an den Auftraggeber.
Den Mädchen hat der Tag bei uns viel Spaß gemacht. Besonders haben sie sich darüber gefreut, dass Frau Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf auf einen Besuch vorbeikam. Sie hat den Mädels erklärt, wie wichtig es ist, dass Frauen/Mädchen auch einen Schritt in die IT-Branche wagen und hat ihnen Mut zugesprochen, ihre Pläne dahingehend zu verwirklichen.
„Ein großes Lob an das holzweg-Team, interessanter und kreativer hätten sie diesen Tag nicht gestalten können!“ schrieb uns nachträglich die Mutter von Janine begeistert.
Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit hatten, einigen jungen Frauen die spannende und interessante Welt rund um den IT-Bereich etwas näher zu bringen.
March 18 2009
Tiroler Informationstechnologie ist auch in Krisenzeiten Wachstumsbranche

Christoph Holz, Julia Haberfellner und LR Patrizia Zoller-Frischauf
Die Tiroler IT-Betriebe rechnen auch für 2009 mit Zuwachsraten – allerdings “nur” mit einstelligen. Anlässlich eines Betriebsbesuches bei mir in der Firma, in meiner Funktion als Sprecher der Tiroler Berufsgruppe Informationstechnologie, sprach sich Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf dafür aus, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zu verstärken.
Die Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf überzeugte sich von der hohen Qualität und dem Wachstumspotential in der Tiroler Informationstechnologie. Unter den 1300 IT-Firmen in Tirol befinden sich auch einige Weltmarktführer wie zum Beispiel die Firma Vizrt bei TV-Animationen oder die Firma Phion, wenn es um Internet-Security geht. “Wir rechnen auch heuer mit Zuwächsen, allerdings nur mehr im einstelligen Bereich”, erläutert ich bei diesem Besuch die Aussichten, von denen andere Branchen nur träumen können. Meine Person sieht für die Tiroler IT vor allem in den Bereichen Verkehr, Bildungs-IT, Energiemanagement und Datensicherheit Zukunftspotenzial.

Mir ist ein beidseitiger Transfer von Know-how zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein Anliegen. Landesrätin Patrizia Zoller Frisch sagte zu, die Zusammenarbeit von Universitäten sowie universitätsnahen Einrichtungen und den Tiroler IT-Unternehmen zu verbessern. Die Landesrätin ist überzeugt, dass es sich Tirol gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht leisten kann, universitäres Wissen wirtschaftlich ungenutzt brach liegen zu lassen. “Aus meiner Sicht ist eine Evaluierung sinnvoll, ob der Mitteleinsatz treffsicher war, der vor zehn Jahren im Zuge der Tiroler Informatik-Offensive erfolgt ist. Wo die Ziele nicht erreicht wurden, muss nachjustiert werden”, so die Landesrätin.
February 26 2009
Arbeitskreis OpenSource 2009

Im Rahmen des Arbeitskreises Open Source trafen wir uns in der Wirtschaftskammer.

Nach einem Einführungsstatement von mir und einer Vorstellungsrunde arbeiteten die Teilnehmer in einzelnen Gruppen an den Zielen und Maßnahmen für die Arbeit des Arbeitskreises in den nächsten Jahren.


Schließlich präsentierten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse.

February 01 2009
Econova IT-Sonderausgabe “Gipfelstürmer – Tirols IT auf höchstem Niveau”
In Kooperation mit der Zeitschrift Econova kam heute unsere IT-Sonderausgabe heraus. Unser Ziel ist es, die Stärke unserer Branche und den Stellenwert der IT in der Region zu demonstrieren. Eindrucksvoll zeigen wir die vielfältige Fachkompetenz und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Tiroler IT Firmen.
Anbei eine Kopie des Leitartikels:
Animationssoftware für internationale TV-Anstalten aus Schwaz? Firewalls für Großunternehmen aus Innsbruck? Tiroler Skischulsoftware in Dubai? Dass Tirol auch äußerst erfolgreiche IT-Unternehmen beheimatet, würde man dem tourismusbezogenen Land auf den ersten Blick kaum zutrauen… umso spannender und vielschichtiger präsentiert sich der zweite Blick auf die heimische IT-Szene!

Informationstechnologie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, beruflich wie privat nutzen wir täglich die Vorzüge der IT. Ob Ottonormalverbraucher oder Großunternehmen, Mobiltelefon oder Großrechner, die Informationstechnologie hat unser Leben voll und ganz erfaßt.
Besonders für Unternehmen ist die IT schon längst eine führende Schlüsseltechnologie, die sich durch alle Unternehmensbereiche zieht, sei es um miteinander zu kommunizieren, Prozesse zu steuern oder die Effizienz zu steigern.
Obwohl die IT- Branche in Tirol noch sehr jung ist, steht sie mit mehr als 1.300 Unternehmern und über 2.000 Beschäftigten an beachtlicher zweiter Stelle nach dem Tourismus in Tirol.
Wachstumspotenzial trotz Krise
Das enorme Potential zur Effizienzsteigerung in Unternehmen sagt der Branche in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstumspotential voraus. Alleine im Umfeld des Internets sind für dieses Jahr unter Berücksichtigung der momentanen Wirtschaftslage Wachstumsraten von bis zu 20% prognostiziert.
Wie wichtig eine gut abgestimmte IT für ein Unternehmen ist, hat eine Studie des Top Unternehmensberaters A.T. Kearney * im letzten Jahr ergeben: gut 5% Umsatzwachstum entgehen der Wirtschaft pro Jahr, wenn die unternehmenseigene IT den Geschäftsanforderungen unzureichend entspricht. Laut Experten wäre mit der „richtigen“ IT eine Umsatzsteigerung von 3 – 8% in Unternehmen aller Art möglich.
Nachholbedarf in Tirol
„Nach Meinung einiger Experten hinkt der Einsatz von wettbewerbsfördernder IT in Tirol bis zu sieben Jahre hinterher“ so Christoph Holz, Berufsgruppensprecher IT der WK Tirol. Das heißt natürlich auch, dass den Tiroler Unternehmen etliche Millionen Euro per anno entgehen, nur weil sie der IT zu wenig Augenmerk schenken. „ Die IT wird oft nach wie vor als reiner Kostenfaktor angesehen und nicht als Wachstumshebel erkannt“ so Holz weiter. “Nachholbedarf besteht aber nicht nur bei den Anwendern, sondern auch beim Selbstbewusstsein der IT-Firmen selbst. Die Entwicklung der Tiroler IT-Branche braucht revolutionäre und phantasievolle Ideen und Visionen. Sie braucht Vorbilder. Was hinter dem Selbstbewusstsein der Tiroler IT-Wirtschaft an realen Potentialen steckt, kann die hier folgende Auswahl an IT-Unternehmen eindrucksvoll belegen“
Tiroler Pioniere
„Wir befinden uns gerade in einer echten Pioniersituation“, beschreibt WK-Berufsgruppensprecher und selbst IT-Unternehmer Christoph Holz die Situation in Tirol. „Da wir eine sehr große Unternehmergruppe sind, haben wir jetzt begonnen, uns zu organisieren und auch das nötige Gehör zu verschaffen.“ In Tirol IT-Unternehmer zu sein, hat sicher einige Vorteile, aber auch gewisse Schwächen. „Tirol ist kein Standort, dem man IT-Kompetenz zuschreiben würde – man schreibt uns zu, dass wir ein erfolgreicher Tourismusstandort sind. Bei meinen Kunden in Norddeutschland hätte ich kein Problem, einen Skikurs zu verkaufen. Sie würden glauben, dass ich es kann, obwohl ich es nicht kann. Bei Hochtechnologie, Informatik und Informationstechnologie ist das leider viel schwieriger. Da müssen wir dann doppelt so gut sein wie die Konkurrenz.“
Das Land Tirol hat längst erkannt, dass eine starke Zukunftsbranche die richtigen Rahmenbedingungen braucht. Im Rahmen der Informatikinitiative des Landes Tirol wurde 2001 mit der Einrichtung eines Informatikinstituts an der Leopold-Franzens-Universität und eines Fachhochschulstudiums für Angewandte Informatik am MCI zunächst einmal für Forschung und Lehre ein Grundstock gelegt. Im Jahr 2007 hat die Wirtschaftskammer mit dem Start der „Initiative zum Ausbau der Tiroler IT-Wirtschaft“ neue Impulse gesetzt. 2008 wurde schließlich unter Federführung der Tiroler Zukunftsstiftung auch ein IT-Cluster gegründet, welcher sich mit der Entwicklung der ITWirtschaft auseinandersetzt. Hier geht es vor allem um die Aktionsfelder Information und Kommunikation, Qualifizierung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation und Internationalisierung.
Phion Gründer Dr. Wieland Alge sieht in der Standortfrage IT noch einen anderen Aspekt: „IT-Standorte wie München oder Massachusits entstehen nicht nur rund um tolle Unis, sondern vor allem dort wo hungrige Leute auf hungriges Geld treffen.“ Engagierte und ehrgeizige und vor allem auch gut ausgebildete Köpfe gehören also ebenso zu einem erfolgreichen Standort wie eine solide Wirtschaft.
Vielschichtige Branche
„Es gibt kaum eine Branche, die gleich heißt, aber die value-chain so fundamental unterschiedlich ist“ weiß Insider Dr. Wieland Alge, CEO der phion AG über die vielen verschiedenen Arbeitsbereiche der IT. So gibt es neben Softwareentwicklern, Händlern für Hard- und/oder Software auch Berater, System-Betreuer und Techniker – hier finden sich also Forscher und Entwickler, Dienstleister und Produkthersteller unter einem Branchendach. Diese sehr unterschiedlichen Unternehmensansätze verlangen auch sehr unterschiedliche Unternehmensstrategien, Marketing- und Salesaktivitäten.
Hohe Serviceorientierung
Die Tiroler IT-Unternehmen brauchen internationale Konkurrenz nicht zu fürchten, denn sie punkten vor allem mit einem sehr ausgereifter Dienstleistungskompetenz. Und dieser ist in der IT natürlich auch gefragt, da man als Anwender nicht immer alles wissen kann und auf professionellen Rat und Hilfe angewiesen ist. Dass sich die Tiroler ITler diesen Serviceorientierung von den Touristikern erfolgreich abgeschaut haben, beweisen zahlreiche IT- Unternehmer in ihrem täglichen Einsatz am Kunden. So nimmt z.B. das kleine Tiroler IT-Unternehmen Wallak bei der von IBM in den EMEA Ländern durchgeführten Kundenzufriedenheitsanalyse fünf mal in Folge den ersten Rang ein! Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil also, den die Tiroler IT-Branche sich durchaus zum großen Nutzen machen kann.
Revolutionäre Ideen
Ob intelligente und zukunftsweisende Warenlogistik oder spezielle Krankenhauslösungen, Skischulsoftware, das digitale Hotelzimmer, Firewallprojekte oder Animationssoftware für internationale Fernsehanstalten, Tirol kann auf einige IT- Unternehmen stolz sein, die beweisen, dass man mit revolutionären Ideen und weitblickenden Visionen weit über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich sein kann.
Wir haben einen kleinen Querschnitt spannender Tiroler IT-Unternehmen mit unterschiedlichsten auch im Ausland erfolgreichen Geschäftskonzepten herausgenommen und deren Verantwortliche nach ihrem Erfolgsrezept und zum Standort Tirol befragt.
November 21 2008
UBIT Strategiemeeting
In regelmäßigen Abständen laden wir unsere Mitglieder ein, die Schwerpunkte der Fachgruppentätigkeit zu definieren. Diesmal trafen wir uns im Speckbacherhof.

Gisela Wolf präsentierte uns den jungen Arbeitskreis Kulturwandel als Best Practice. Sie erläuterte uns, wie sie den Arbeitskreis auf effiziente Weise führt und die Arbeitskreismitarbeiter motiviert und einbindet. Darüberhinaus ist es Gisela gelungen, Kollegen aus anderen Bundesländern zu begeistern, eigene Arbeitskreise zu gründen.
In Gruppen erarbeiteten wir die Planung der einzelnen Arbeitskreise für die nächstern 1,5 Jahre und überlegten uns, welche Schwerpunkte die Fachgruppe zukünftig bearbeiten soll.

Im Plenum durfte ich die Ergebnisse der Arbeitsgruppe “Lobbying und Interessensvertretung” präsentieren. Für eine florierende Wirtschaft braucht es die richtigen Rahmenbedingungen und dafür eine engagierte Interessensvertretung. Dabei geht es nicht darum, für die eigenen Branchen unangebrachte Vorteile zu erwirken. Es geht darum, Nachteile zu vermeiden und Fairness sicher zu stellen. Dafür braucht es einen ehrlichen Diskurs mit allen Institutionen – von den Sozialpartnern über die Landesregierung bis hin zu Nationalrat und Bundesregierung. Über den Fachverband in Wien bringen wir uns auch in der EU ein.
Voraussetzung ist auch eine offene und leidenschaftliche Diskussion innerhalb der Fachgruppe. Und es braucht Einheit und Geschlossenheit im Auftreten nach aussen. Schliesslich ist die Fachgruppe UBIT die zweitgrößte innerhalb der Tiroler Wirtschaftskammer. Wenn wir uns einig sind, haben wir auch Gewicht.

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